Ein Tag ist im Google Tag Manager der Teil, der beim Auslösen tatsächlich etwas tut: ein Ereignis an Google Analytics 4 schicken, eine Google-Ads-Conversion melden, das Meta-Pixel laden. Variablen und Trigger bereiten nur vor, gesendet wird über Tags.
Jedes Tag hat einen Typ, eine Konfiguration und mindestens einen Trigger. Der Typ ist die Vorlage: „Google-Tag“, „Google Analytics: GA4-Ereignis“, „Google Ads-Conversion-Tracking“ und „Conversion-Verknüpfung“ sind eingebaut, weitere Vorlagen kommen aus der Vorlagengalerie. Gibt es für ein Werkzeug keine Vorlage, bleibt das Tag „Benutzerdefiniertes HTML“.
Auslöseoptionen
Unter „Erweiterte Einstellungen“ legt man fest, wie oft ein Tag feuern darf: einmal pro Ereignis, einmal pro Seite oder ungebremst. Dort stehen auch die Tag-Priorität, bei der die höhere Zahl früher feuert, und die Tag-Sequenzierung, mit der sich ein Tag vor oder nach einem anderen ausführen lässt.
Einwilligung
Jedes Tag hat eigene Einwilligungseinstellungen. Google-Tags prüfen die Einwilligung eingebaut über den Consent Mode. Für alle anderen wird unter „Zusätzliche Einwilligung erforderlich“ hinterlegt, welche Einwilligungstypen vorliegen müssen. Welche Tags das schon tun, zeigt die Einwilligungsübersicht.
Häufigster Fehler in gewachsenen Containern sind zwei Trigger an einem Tag, die beim selben Vorgang beide feuern können. Das Tag sendet dann doppelt, bei einem purchase-Ereignis fällt das erst im Umsatzbericht auf.
