Benutzerdefiniertes HTML ist ein Tag-Typ, der beliebiges HTML und JavaScript auf der Seite ausführt. Er ist der Rettungsanker für alles, wofür es keine Vorlage gibt.
Der Code läuft direkt im Seitenkontext, ohne Sandbox. Damit hat er vollen Zugriff auf window und document, bringt aber auch alle Nachteile mit: keine eingebaute Einwilligungsprüfung, keine Berechtigungskontrolle, und ein Fehler im Code kann die Seite beeinträchtigen. Die Einwilligung muss hier über zusätzliche Einwilligungsprüfungen geregelt werden, sonst feuert das Tag uneingeschränkt.
Für Meta, LinkedIn, Clarity und Hotjar gibt es Vorlagen in der Vorlagengalerie, die diese Punkte abdecken. Benutzerdefiniertes HTML ist dort nur nötig, wenn die Vorlage etwas nicht kann, etwa eine Ereignis-ID zur Deduplizierung mitzugeben.
Die Option „Dokumentschreibvorgang unterstützen“ aktiviert document.write für alte Skripte. Sie bricht bei asynchron geladenen Seiten und sollte aus bleiben.
In einem Audit sind viele Custom-HTML-Tags ein Hinweis auf gewachsene Technik. Jedes einzelne ist Code, den niemand testet und der bei einem Browser-Update ausfallen kann.
