Ein Trigger bestimmt, wann ein Tag feuert. Jedes Tag braucht mindestens einen, ohne Trigger bleibt es untätig.
Technisch hört ein Trigger immer auf ein Ereignis in der Datenschicht und prüft zusätzlich Bedingungen. Auch was in der Oberfläche wie ein eigener Typ aussieht, ist intern ein Ereignis: Ein Klick-Trigger reagiert auf gtm.click, ein Seitenaufruf-Trigger je nach Zeitpunkt auf gtm.js, gtm.dom oder gtm.load.
Typen
- Seitenaufruf: Seitenaufruf, DOM bereit, Fenster geladen
- Klick: Nur Links, Alle Elemente
- Nutzerinteraktion: Elementsichtbarkeit, Formularübermittlung, Scrolltiefe, Timer, YouTube-Video
- Benutzerdefiniertes Ereignis
- Sonstige: Verlaufsänderung, JavaScript-Fehler, Trigger-Gruppe
- Initialisierung und Einwilligungsinitialisierung
In der Praxis ist das benutzerdefinierte Ereignis der wichtigste Typ. Die Website pusht ein eigenes Ereignis, der Trigger hört darauf. Das ist stabiler als Klick-Trigger, die sich auf CSS-Klassen oder Linktexte stützen und bei der nächsten Designänderung brechen.
Ausnahmen
Neben den auslösenden Triggern kennt jedes Tag Ausnahmen. Trifft eine Ausnahme zu, feuert das Tag nicht, auch wenn der auslösende Trigger passt. Üblich sind Ausnahmen für internen Traffic oder für Testumgebungen.
