Der Container ist die Einheit, in der alle Tags, Trigger und Variablen einer Website liegen. Er wird über ein Code-Snippet eingebunden und über seine Container-ID im Format GTM-XXXXXXX identifiziert.
Ein GTM-Konto kann mehrere Container enthalten. Üblich ist einer pro Website. Mehrere Websites in einen Container zu legen spart Pflegeaufwand, macht aber jede Trigger-Bedingung vom Hostnamen abhängig und jede Änderung zu einem Risiko für alle beteiligten Sites.
Container-Typen
Beim Anlegen wird der Typ gewählt und bleibt danach fest: Web, iOS, Android, AMP oder Server. Der Server-Container gehört zum Server-Side Tagging und läuft in einer eigenen Umgebung, nicht im Browser.
Das Snippet
Der Web-Container besteht aus zwei Teilen: einem JavaScript-Block, der möglichst weit oben im <head> steht, und einem <noscript>-iframe direkt nach dem öffnenden <body>. Der zweite Teil greift nur bei deaktiviertem JavaScript und hat für GA4 keinen praktischen Nutzen.
In WordPress übernimmt das Einbinden meist ein Plugin, etwa GTM4WP oder ein Consent-Management-Tool wie Complianz oder Borlabs Cookie. Bindet zusätzlich noch das Theme den Container ein, lädt er doppelt, und jedes Tag feuert zweimal.
Import und Export
Ein Container lässt sich als JSON exportieren und in einen anderen importieren. Beim Import stehen „Zusammenführen“ und „Überschreiben“ zur Wahl. „Überschreiben“ verwirft den bestehenden Inhalt des Arbeitsbereichs und ist nur beim Neuaufsetzen sinnvoll.
