Der erweiterte Abgleich (Advanced Matching) gibt dem Meta Pixel Kontaktdaten mit, damit Meta ein Ereignis einem Konto zuordnen kann. Übertragen werden unter anderem E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Vor- und Nachname, Ort und Postleitzahl, jeweils gehasht.
Es ist das Gegenstück zu den vom Nutzer bereitgestellten Daten bei Google Ads und arbeitet nach demselben Prinzip.
Automatisch oder manuell
Der automatische Abgleich wird im Werbeaccount aktiviert. Das Pixel durchsucht dann selbständig Formularfelder der Seite nach passenden Werten. Das ist unzuverlässig und greift auf Felder zu, die niemand dafür vorgesehen hat.
Der manuelle Abgleich übergibt die Werte ausdrücklich beim Initialisieren des Pixels, üblicherweise aus der Datenschicht:
fbq('init', {{Const - Meta Pixel-ID}}, {
em: {{DLV - user.email}},
ph: {{DLV - user.phone}}
});
Das Pixel normalisiert und hasht die Werte vor dem Versand, im Klartext geht nichts raus. Trotzdem ist das eine Verarbeitung personenbezogener Daten, die ohne Einwilligung nicht stattfinden darf. Das Tag braucht dieselbe Einwilligungsprüfung wie jedes andere Marketing-Tag.
Wie gut der Abgleich funktioniert, zeigt der Events Manager als Bewertung der Übereinstimmungsqualität je Ereignis.
