Deduplizierung verhindert, dass dasselbe Ereignis doppelt zählt, wenn es auf zwei Wegen gemeldet wird. Bei Meta ist das der Normalfall, sobald neben dem Pixel auch die Conversions API läuft.
Der Mechanismus ist eine gemeinsame Ereignis-ID. Beide Wege senden dasselbe Ereignis mit demselben Namen und derselben ID, Meta erkennt das Paar und zählt es einmal. Im Pixel steht die ID im dritten Argument:
fbq('track', 'Purchase', {
value: {{DLV - ecommerce.value}},
currency: {{DLV - ecommerce.currency}}
}, { eventID: 'purchase_' + {{DLV - ecommerce.transaction_id}} });
Die ID muss auf beiden Seiten identisch gebildet werden. Die Bestellnummer ist dafür die naheliegende Grundlage, weil sie in Shop und Browser dieselbe ist. Ein Zufallswert oder ein Zeitstempel funktioniert nicht, weil Server und Browser dann verschiedene IDs erzeugen.
Meta gleicht nur innerhalb eines begrenzten Zeitfensters ab. Kommt das serverseitige Ereignis Stunden später, etwa aus einem nächtlichen Abgleich, greift die Deduplizierung nicht mehr.
Der häufigste Fehler in WooCommerce-Shops: Das Plugin „Meta for WooCommerce“ sendet sowohl serverseitig als auch ein eigenes Browser-Pixel. Kommt aus dem Container ein drittes Purchase-Ereignis dazu, hilft keine ID mehr. In dem Fall gehört das Pixel im Container weg.
