Conversions API

Die Conversions API (CAPI) ist Metas serverseitiger Weg, Ereignisse zu melden. Statt aus dem Browser gehen die Daten von einem Server an Meta, was sie unabhängig von Adblockern und von den Beschränkungen macht, denen Browser-Cookies unterliegen.

Gesendet wird ein Ereignis mit Zeitstempel, Ereignisname, der URL der auslösenden Seite, der Ereignisquelle und einem Block mit Nutzerdaten. Diese Nutzerdaten werden vor dem Versand gehasht, üblich sind E-Mail-Adresse und Telefonnummer, dazu die Cookie-Werte _fbp und _fbc. Je mehr davon mitkommt, desto besser die Zuordnung.

In WordPress übernimmt das meist ein Plugin. „Meta for WooCommerce“ sendet die Bestelldaten serverseitig, andere Lösungen hängen sich an die Bestellbestätigung. Ohne Plugin läuft es über einen eigenen Endpunkt oder über einen Server-Container.

Sobald CAPI und Pixel dasselbe Ereignis melden, wird die Deduplizierung zur Pflicht. Ohne sie zählt jeder Kauf zweimal.

Datenschutzrechtlich ändert der serverseitige Versand nichts an der Einwilligungspflicht. Wer ohne Zustimmung gehashte Kontaktdaten an Meta schickt, hat dasselbe Problem wie mit einem Pixel ohne Einwilligung, nur schlechter sichtbar. Die Prüfung muss dann im sendenden System stattfinden, nicht im Container.

Magst Du das teilen?